Außenangriff über Leiter unter Atemschutz
Aktuelles •  Feuerwehren •  Funktionäre •  Geschichte •  Jugend •  Kontakt
07. Oktober 2016
Waldbrand-Übung im Ahrental
von BDstv. DI Martin Gegenhuber, MBA
 
Bei guten äußeren Bedingungen führten die Berufsfeuerwehr Innsbruck und sieben Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck, gemeinsam mit 2 Hubschraubern (ÖAMTC und Heli Tyrol), eine Waldbrandübung im Raum Ahrental durch.
Da es bei einer solchen Übung gilt, mit den Ressourcen möglichst effizient umzugehen, um in kurzer Zeit möglichst viel an Übungszielen erreichen zu können, sammelten alle Kräfte bereits vor Übungsbeginn im Ahrental.

Der von Übungsleiter BR Ing. Andreas Friedl organisierten Übung lag die Annahme eines sich ausbreitenden Waldbrandes im Bereich Ahrental oberhalb Handlhof, sowie ein sich rasch entwickelnder Waldbrand im Bereich eines Rückens westlich des Ahrentals zu Grunde. Im Zuge der Walbrandbekämpfung kam es in der Übungsannahme des Weiterem durch Schaulustige zu einem Unfall an welchem 2 PKW beteiligt waren und in der Folge 3 Personen, teils unter Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten, befreit werden mussten.

So wurden in der Folge vom Einsatzleiter OBR Hans Zimmermann, welcher die Einsatzkräfte von der FLIEGE aus koordinierte, drei Einsatzabschnitte gebildet, wobei die Einheiten Vill und Hötting den Bereich Waldbrand oberhalb Handlhof (Waldbrandbekämpfung mit HS), die FF Mühlau den Verkehrsunfall und die Einheiten Arzl, Wilten, Hungerburg und Amras den Einsatzabschnitt Ahrental Rücken (Wasserförderung über lange Wegstrecke) abarbeiteten.

In sämtlichen Einsatzabschnitten wurde sehr rasch und engagiert gearbeitet, so dass um 11.50 Uhr bereits taktische Übungsende gegeben werden konnte und in der Folge eine Übungsnachbesprechung im Bereich des Standortes der Einsatzleitung stattfand. Unmittelbar vor Übungsende erlitt noch eine Kameradin der FF Wilten einen Kreislaufkollaps im schwierigen Gelände und wurde unverzüglich durch die Besatzung des ÖAMTC Hubschraubers mittels Tau gerettet und dem in Bereitschaft stehenden RTW des ÖRK´s übergeben und in der Folge in die Klinik Innsbruck verbracht, von wo sie jedoch bereits nach kurzer Kontrolle nach Hause entlassen werden konnte.

Abschließend darf festgehalten werden, dass es sich aufgrund des Engagements aller rund 70 beteiligten Einsatzkräfte um eine gelungene Übung handelte, welche von OBR Ing. Andreas Friedl und OBM Gerhard Pernlochner (Hauptreferent Flugdienst) ausgezeichnet geplant und vorbereitet wurde, wovon sich auch der Flugdienstreferent des LFV Tirol, BI Jörg Degenhart überzeugen konnte.

An dieser Stelle darf auch noch ein Dank an alle teilnehmenden Einheiten, die Besatzungen der beiden Hubschrauber, der RTW-Besatzung und den Figuranten ausgesprochen werden.

BD-Stv DI Martin Gegenhuber, MBA
Hunoldstraße 17, 6020 Innsbruck • [Für E-Mail-Kontakte hier klicken]