Atemschutz-Einsatz auf einem Bauernhof
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01. Juli 2019
Unione, Gaudi & Amizizia - das war der Jugendbewerb der Alpenregionen
von Markus Strobl, Fotos von Xenia Deussl und Elias Haberfellner
 
 
"Zusammenhalt, Spaß und Freundschaft" war das Motto und zugleich das Ziel des 1. Feuerwehrjugend-Leistungsbewerbes der Alpenregionen Nordtirol, Südtirol, Trentino und Bayern. Aus Innsbruck nahmen so viele Feuerwehren und Gruppen wie seit Jahren nicht mehr teil.
Jugendliche der Feuerwehren aus Arzl, Hötting, Hungerburg, Mühlau, Neu-Arzl und Wilten waren bei diesem großartigen Fest in Telfs am vergangenen Wochenende dabei. Und aus allen Feuerwehren waren neben den Kommandanten auch viele Kamerad*innen und Fans dabei, als es galt, die Gruppen anzufeuern.

Gleich vorweg: rein bewerbstechnisch gesehen leider nur mit einem durchwachsenen Ergebnis. Die erste gemeinsame Gruppe Hötting/Hungerburg erreichte mit dem 51. Gesamtplatz (tirolweit 10. Platz) in der Bronzewertung bei 142 Teilnehmern ein ausgezeichnetes Ergebnis. Auch die Bronze-Gruppe der Feuerwehren Arzl/Mühlau konnte das bronzene Leistungsabzeichen mit einer soliden Leistung erwerben. Beiden Gruppen herzliche Gratulation! Nicht so optimal lief es bei den anderen Gruppen: viele Kleinigkeiten summierten sich und so wird es hoffentlich das Ziel sein, nächstes Jahr erneut teilzunehmen und damit den verdienten Erfolg nach wochenlangem, harten Trainieren doch noch zu erreichen.

Mit über 2000 Teilnehmern aus allen vier Landesteilen, viel Spaß und Unterhaltung und dem Erlebnis einer großen, gemeinsamen Feuerwehr-Familie beim Zeltlager werden die Tage in Telfs bei den Jugendlichen sicherlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die vier Jugendgruppen aus Hötting, der Hungerburg, Neu-Arzl und Wilten, welche am Zeltlager teilnahmen und so viele Stunden gemeinsam verbringen konnten, haben so ein Gemeinschaftsgefühl erlebt, welches sie in ihrer weiteren Tätigkeit bei den einzelnen Feuerwehren auch weiterleben werden.

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Ein Dank geht dabei natürlich auch an die Jugendbetreuer der Feuerwehren. Diese hatten in den vergangenen Wochen noch mehr Zeit als sonst in die Vorbereitung investiert, im Vorfeld einiges zu organisieren und waren dann natürlich in Telfs beim Lager ohne Pause für ihrer Gruppen da. Die Begeisterung in den Augen der Jugendlichen wird da aber hoffentlich einige Stunden mehr Arbeit oder weniger Schlaf kompensieren.

Genauso erfreulich war, wie Helferlein aus Innsbruck im Hintergrund in der Lagerleitung, bei der Leistungsschau, in der Öffentlichkeitsarbeit,... tätig waren. Auch diesen ein herzliches Dank - nur so kann solch eine Veranstaltung über die Bühne gehen.

Und zu den Hauptdarstellern:
Liebe Mädls und Jungs unserer Jugendgruppen, ihr habt zwei Tage lang eure Feuerwehren und so auch Innsbruck toll vertreten und gezeigt, dass auch Innsbrucker Jugendgruppen wieder gerne beim Landesbewerb dabei sind. Ohne euch hätte es diese tolle Stimmung mit den anderen fast 3000 Teilnehmern nicht gegeben. Ihr alle ward Teil eines großen ganzen. Und dass ganz zum Schluss bei Bekanntgabe des Ergebnisses verständlicherweise manche von euch traurig waren, ist nicht eurer fehlenden Motivation oder eurem fehlenden Ehrgeiz geschuldet. Ganz im Gegenteil! Leider gehört bei Bewerben auch viel Erfahrung, Abgeklärtheit und Glück dazu.

Wir freuen uns schon auf den Landes-Jugendbewerb 2020 - vielleicht sogar mit noch mehr Teilnehmer*innen aus Innsbruck ;-)

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