Bootseinsatz der Feuerwehr Wilten
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22. März 2020
Feuerwehr Innsbruck im Einsatz gegen die Corona-Pandemie
von Markus Strobl
 
 
Vor fast einem Monat ist das Corona-Virus erstmals in Innsbruck bei zwei Personen nachgewiesen worden. Seit damals gibt es nicht nur viele Maßnahmen, welche die weitere Ausbreitung einschränken sollen, sondern auch immer wieder neue Unterstützungseinsätze seitens der Innsbrucker Feuerwehren.
Neben dem "normalen" Tagesgeschäft ist die gesamte Feuerwehr Innsbruck auch beim Kampf gegen das Corona-Virus integriert.

Das "Lagezentrum Magistrat" wird - nebem dem Brandirektor als Leiter - von Führungskräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren sowie Mitarbeitern des Magistrates gebildet. Das Lagezentrum ist der Krisenstab des Magistrates, welches den politischen Entscheidungsträgern, Bgm Georg Willi und VBgm Johannes Anzengruber, zuarbeitet und alle Maßnahmen in der Stadt Innsbruck koordiniert.

Seit fast 14 Tagen gibt es eine "Screening Straße" am Baggersee. Als Unterstützung für das Rote Kreuz ist sowohl bei den Aufbau- als auch Erweiterungsmaßnahmen (Mühlau, Amras) wie auch im täglichen Betrieb die Feuerwehr (Amras, Reichenau, Neu-Arzl) involviert. Die Koordination der Versorgung der Screening Straße übernimmt dabei der Bezirks-Feuerwehrkommandant.

Aber auch den Aufbau und die Ausstattung von Noteinrichtungen Richard-Berger-Straße und Domanigweg mit Feldbetten und Ausrüstung (Arzl, Mühlau) oder die Versorung der Screening Straße mit Labemittel übernahm die Feuerwehr.

Die Berufsfeuerwehr hat Maßnahmen für die größtmögliche Ausfallssicherheit gesetzt, sowie bereits einen Einsatz zur Desinfektion der Leitzentrale eines Energieversorgers durchgeführt.

Ganz wichtig ist für uns aber auch, bei Einsätzen darauf zu achten, dass nicht ganze Trupps durch Infektion eines einzelnen außer Dienst gestellt werden müssen. So gut es geht wird so auf möglichst wenig Nähe beim Arbeiten geachtet - gerade bei der Fahrt in den Fahrzeugen oder während einiger Tätigkeiten ein schwieriges Unterfangen, welches aber notwendig ist, dass die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Innsbruck auf lange Sicht gegeben ist.
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