Hubschraube des BH beim Waldbrandeinsatz
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21. März 2003
2,8 Mio. Euro für die Innsbrucker Feuerwehren
von MEDIENSERVICE
 
Ein umfangreiches Investitionsprogramm hat die Stadt Innsbruck für die Berufsfeuerwehr und die zehn Freiwilligen Feuerwehren für das Jahr 2003 geschnürt. "Um rund 700.000 Euro mehr als im Vorjahr", so StRin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter.
Noch im letzten Jahr wurden zwei Atemschutzkompressoren angekauft - "ein unbedingtes Muss für die Sicherheit beim Einsatz", betont Innsbrucks Feuerwehr-Stadträtin: "Der Atemschutzeinsatz ist psychisch und physisch das Schwierigste bei einem Brandeinsatz!" Die Atemschutzflaschen können nunmehr mit gesicherter Luftqalität gefüllt werden, mit denen die Fuerwehrmänner/frauen in den Brandherd "hineingehen" können. Ebenso wichtig war die Umrüstung der bisher mechanischen auf eine "topmoderne" Geräteprüfstation. Hier wird überprüft, dass die Flaschen und Filter garantiert sauber und intakt sind, und dass damit auch die Atemluft absolut rein ist!

Digital und damit dreimal so schnell arbeitet die neue Prüfstation. In zwanzig Minuten werden Atemmaske, Lungenautomat und Druckregulierung überprüft und eine Vielzahl von Daten EDV-mäßig erfasst-anstatt in einer Stunde bei dem bisher manuellen Check. "Wir verfügen nun über einen 100-prozentig einsatzfähigen Atemluftsektor. Die Prüfeinrichtungen sind auf dem modernsten Stand der Technik", ist Bezirksfeuerwehrkommandant Anton Larcher zufrieden.
Bereits genehmigt und geplant sind die Vergrößerung und Adaptierung des Prüfraums. "120 Atemluftgeräte sind in Innsbruck im Einsatz. Flaschen, Maske und Lungenautomat müssen einmal im Monat und nach jedem Einsatz überprüft werden", erklärt Innsbrucks stellv. Branddirektor Ing. Josef Hundsbichler. Weder von Atemkompressoren (rund 53.000EUR) noch von Prüfstation wird das Stadtbudget belastet: Die Kosten wurden vom Land übernommen.

Ein Schwerpunkt im Investitionsprogramm`2003 wird auch im Fuhrpark gesetzt. "Hart erwartet" wird die "Drehleiter 37". 37 Meter in die Höhe ist die Reichweite der 560.000 EUR Investition. StRin Dr. Pokorny-Reitter: "Damit wird der Einsatz bei Hochhäusern wesentlich verbessert!". (Voraussichtlicher Liefertermin ist August) Neue Löschfahrzeuge erhalten die Freiwilligen Feuerwehren Amras, Mühlau und Reichenau. Die FF-Reichenau bekommt zudem einen neuen Schulungsraum. Saniert und adaptiert wird die Feuerwache Igls: Für die Feuerwehrfrauen werden neue und eigene Sanitärräume installiert.

Insgesamt sind im Stadtgebiet 106 Berufsfeuerwehrmänner und knapp 500 Frauen und Männer der 10 Freiwilligen Feuerwehren abrufbereit für den Schutz der Bevölkerung. StRin Dr. Pokorny-Reitter:" Eine enorme Bedeutung für die Sicherheit. Das Engagement der Freiwilligen bedeutet zudem eine überaus beachtliche Entlastung des Stadtbudgets!"

STADT INNSBRUCK
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AMT FÜR BÜRGERSERVICE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
GERD ANDREAUS
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