Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehrjugend
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12. März 2004
Sanierung der Freiwilligen Feuerwehr-Wachen abgeschlossen
von GERD ANDREAUS
 
Im Jahr 2002 wurde mit einem umfangreichen Sanierungsprogramm für die Wachen der Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks begonnen.
Krönender und gelungener Abschluss: Seit einer Wochen verfügt die FF Reichenau über einen modernen Schulungsraum. „Die Wachen der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt stehen nunmehr alle gut da“, kann StRin. Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter in einem Pressegespräch berichten, gemeinsam mit Branddirektor Mag. Erwin Reichel und Armin Praxmarer, Kommandant der FF Reichenau.

Auf der Sanierungsliste standen die Feuerwache Hötting (u.a. mit Elektro-Fliesenleger-, Sanitärarbeiten), die Feuerwache Amras (Asphaltierungen, Fundamente, Tore), Wilten (Gasheizung), Igls (Schulungsraum, Sanitäreinrichtungen), und Reichenau (Garagentor und neuer Schulungsraum). Insgesamt investierte die Stadt Innsbruck in das „variantenreiche und intensive Sanierungsprogramm“ 260.000 Euro. Dazu kommen noch die rund 100.000 Euro, die die Freiwilligen Wehren selbst aufgebracht haben und ihr persönlicher Arbeitseinsatz: „Die Freiwilligen Feuerwehren helfen kräftig mit, sowohl mit der Finanzierung aus der eigenen Mannschaftskasse und legen beim Bau und den Sanierungen immer selbst Hand an“, bedankt sich Feuerwehrreferentin Dr. Pokorny-Reitter.

Rund 500 Männer und (immer mehr) Frauen stehen bei den 10 Freiwilligen Feuerwehreinheiten der Stadt im Einsatz. StRin. Dr. Pokorny-Reitter: „Ein wesentlicher Beitrag für die Sicherheit der Stadt – aber auch eine Entlastung für das Stadtbudget. Die Feuerwehren sind zudem ein gesellschaftlicher Faktor in den Stadtteilen und für die Jugendarbeit.“

Schulung wird groß geschrieben. Im speziellen auch in der FF Reichenau. Die zehnte und damit jüngste Innsbrucker „Freiwillige“ (vor 20 Jahren gegründet, mit Standort im Zentralhof, Rossaugasse 4) ist spezialisiert auf Strahlenschutz und gefährliche Stoffe. „Eine ständige Schulung ist zuletzt auch wegen dieses Schwerpunkts unerlässlich“, betont Kommandant Praxmarer. Nach 20 Jahren „Keller-Unterricht“ schulen und bilden sich die 52 Einsatzkräfte (davon 2 Frauen) und 12 Jungfeuerwehrleute (davon 4 Mädchen) nunmehr einmal wöchentlich im neuen Schulungsraum weiter.

Der Raum auf dem Zentralhofareal wurde komplett neu und modern gestaltet: Moderne Tonanlagen, Overhead-Projektor und Leinwand sind ebenso vorhanden wie eine Küche (für etwas Warmes nach dem Einsatz oder bei gesellschaftlichen Treffen). Eine spezielle Falttüre ermöglicht eine Abtrennung für einen Infektionsraum. Neu ist auch das automatische Tor für die Fuhrpark-Garage. Insgesamt investierte die Stadt in die FF Reichenau 97.000 Euro. Auch hier wieder beachtlich der finanzielle Beitrag der Einheit: 20.000 Euro plus den Arbeiten in Eigenregie!
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