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20. Jänner 2005
Zwei Löschfahrzeuge mit High-tech für Innsbrucks Feuerwehr
von Medienservice Stadt Innsbruck GERD ANDREAUS
 
 
Der Fuhrpark der Innsbrucker Feuerwehr wurde mit zwei Löschfahrzeugen auf den letzten Stand der Technik aufgerüstet. Ein Universallöschfahrzeug verstärkt die Berufsfeuerwehr Innsbruck - ein Tanklöschfahrzeug die Freiwillige Feuerwehr Amras. "Ein wichtig

Das neue Universallöschfahrzeug (ULF) der BFI zeigt sich als High-Tech-Paket. Mit 10.000 Liter Wasser, 2000 Liter Schaum und 1000 Kilo Pulver "an Bord" eignet sich das "ULF" für alle Einsatzvarianten mit Wasser, Schaum und Pulver. Auf dem Dach der Fahrerkabine montiert ist ein Wasserwerfer mit einer Reichweite von rund 50 Metern. Der Werfer kann über Funk ferngesteuert werden - ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor für den/die Feuerwehrmann /frau. "Wichtig ist, dass Wasser, Schaum und Pulver parallel eingesetzt werden können", erklärt Branddirektor Mag. Erwin Reichel. Ein kombinierter Löschangriff mit Schaum und Pulver ist gerade im Gefahrgutbereich erforderlich (u.a. bei Stoffen, die auf Wasser reagieren).


Innsbrucks Branddirektor: "Der Löschangriff wird durch die kombinierte Taktik wesentlich effizienter." Eine mitlenkende Hinterachse macht das "Kraftpaket" (420 PS) zudem wendig. - mit einem Wendekreis von nur 7,6 Metern werden die mindestens 11 Meter eines "normalen" LKW weit unterboten, "wichtig für enge und verparkte Straßen", so die zuständige Feuerwehr-Referentin Dr Pokorny-Reitter. Am Universallöschfahrzeug wird die BFI-Truppe derzeit eingeschult, Anfang Feber steht das ULF endgültig im Einsatz.


Bereits im Einsatz ist das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) der FF-Amras, ausgerüstet mit einem 4000 Liter Tank. Mit dem großen Tankvolumen wurde dem Einsatzgebiet der FF Amras mit Autobahn (ohne Wasserhydranten) und großen Waldfllächen Rechnung getragen. "Eine gut überlegte und längerfristige Anschaffung", freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant-StV Walter Laimguber in seiner Funktion als Kommandant der FF-Amras.

"Längerfristig" gedacht sind beide Neuanschaffungen: Die Lebensdauer eines Feuerwehrautos liegt bei rund 25 Jahren. Insgesamt wurden 686.000 Euro in die beiden effizienten "High-tech" Löschfahrzeuge investiert: 387.000 Euro für das ULF und 298.000 Euro für das LFZ (mit ca. 65.000 Euro liegt der Mitfinanzierungsbeitrag des Landes Tirol bei rund 10 Prozent). Auch wirtschaftlich ist die Anschaffung effizient. Das neue Universalfahrzeug etwa ersetzt gleich drei (alte) Löschfahrzeuge (jeweils mit Wasser-, Pulver- und Schaumtank), die zudem alle ein Betriebsalter zwischen 24 und 30 Jahren erreicht haben.
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