Rettung einer eingeschlossenen Person mit einer Fluchthaube
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04. April 2007
Ausflug von Innsbrucks FW-Jugend in den Weiherburgtunnel
von A.Ambrosi (RMS)
 
 
(RMS) Als kleines Dankeschön für den großartigen Einsatz, den die Innsbrucker FJ-Mitglieder über das ganze Jahr leisten, organisierte Feuerwehr-Referent und Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer für die Jugendlichen am 4. April eine Tunnelbesichtigung

Der Bezirks-Sachbearbeiter der Feuerwehr-Jugend, Georg Berger und Bezirksfeuerwehr-Kdt. Ing. Anton Larcher, konnten rund 60 Jugendliche sowie 15 Betreuer begrüßen, die sich nicht die Gelegenheit entgehen ließen, einen Blick auf die Baustellen der Neuen Hungerburgbahn zu werfen. Strabag-Projektleiter Dr. Herwig Schwarz sowie Bauleiter Ing. Otto Reichholf erläuterten die technischen Ausführungen. Derzeit wird die erste Schiene im Tunnel verlegt und einbetoniert. Rund zwei Stunden gehörte dann die Tunnelbaustelle den jungen Feuerwehrleuten, die mit Helm und Einsatzjacken ausgerüstet, sich in den Untergrund wagten.


Zuerst wurde der untere Tunnelabschnitt der am Inn liegt begangen. Mehr Kondition verlangte danach die Besichtigung des Austrittsstollens in der Nähe des Alpenzoos mit einer Steigungsrate von fast 46 Prozent. Ein besonderes Highlight war die Erklimmung des Rohbaus der Hochstation beim Alpenzoo. Auf der Aussichtsplattform genossen die Jugendlichen einen herrlichen Ausblick über Innsbruck. „Das ist echt cool“, war der Tenor der Feuerwehrjugend zu dem mehrgeschößigen Bauwerk.

Vizebgm. Platzgummer freute sich über die rege Teilnahme der Innsbrucker Feuerwehrjugend: „Ihr habt jetzt die Chance den Weiherburgtunnel der Neuen Hungerburgbahn zu besichtigen, und zu sehen wie das historische Bauwerk entsteht.“ Innsbrucks Feuerwehr-Referent lobte insbesondere auch die hervorragende Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren in der Landeshauptstadt.

Innsbrucks Feuerwehrjugend besteht seit 1983

Jugendarbeit wird bei Innsbrucks Freiwilligen Feuerwehren „groß“ geschrieben. Im Jahr werden von den rund 96 Jugendlichen durchschnittlich 7694 Arbeitsstunden geleistet. Dazu kommen 750 Stunden der Jugendbetreuer. Seit 1983 besteht die Innsbrucker Feuerwehr-Jugend, die allen Burschen und Mädchen von 11 bis 16 Jahren offen steht. Mit 15 bzw. 16 Jahren werden sie dann in den Aktivstand der FF überstellt. Die Feuerwehr-Jugendgruppen werden von ausgebildeten Betreuern geführt und bereiten die Jugendlichen – vorerst spielerisch, aber mit dem notwendigen Ernst – auf die zukünftigen Aufgaben eines Feuerwehrmannes- oder auch Frau, vor. Bereits in jungen Jahren soll den Jugendlichen das Bewusstsein der sozialen Verantwortung geweckt und gefördert werden. Die Einsatzgebiete reichen dabei von Katastrophen (Brand, Hochwasser oder technische Hilfe) bis hin zu sozialen Notfällen (kranke oder behinderte Menschen). Die Ausbildung beinhaltet deshalb verschiedene Schwerpunkte: Auf der einen Seite werden mit verschiedenen pädagogischen Methoden feuerwehrtechnisches Wissen (Organisation, Gerätekunde, die Gruppe im Löscheinsatz, Technische Ausbildung, Knoten, Erste Hilfe, Funk etc.) vermittelt. Andererseits gibt es auch genügend sportliche Betätigung wie Wettbewerbe und Leistungsbewerbe sowie gemeinsame Erlebnisse bei Zelt-Lagern oder Exkursionen.

Beitrag in Tirol Heute vom 4.4.2007
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