Blick von der Hungerburg (Rosnerweg) auf Innsbruck Richtung Süden
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26. März 2014
Innsbrucker Stadtregierung beschließt große Investitionen
von Markus Strobl
 
Die Innsbrucker Stadtregierung hat heute auf Antrag des Ressort-zuständigen Vizebürgermeisters Christoph Kaufmann Anschaffungen in der Höhe von € 900.000,00 für die Freiwilligen Feuerwehren beschlossen.
Für die Feuerwehr Arzl wird ein neues Tanklöschfahrzeug angeschafft werden. Dieses ersetzt das 27 Jahre alte TLF-A 2000/200.

Die Feuerwehr Igls bekommt ein Rüstfahrzeug, für welches nach einer gemeinsamen Ausschreibung durch den Landes-Feuerwehrverband der Auftrag bereits an die Firma Empl vergeben worden ist. Auch hier beträgt die Anschaffungssumme € 400.000,00, wobei nach Anschaffung das Land Tirol 60%, also € 240.000,00 davon übernehmen wird. Ausgetauscht wird bei der Feuerwehr Igls das bisherige Kleinrüstfahrzeug, welches bereits 29 Jahre alt ist.

Und € 100.000,00 werden für die weitere Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren mit der neuen Einsatzbekleidung - die zweiten Haut jedes Feuerwehrmanns, wie sie so gerne bezeichnet wird - verwendet. Nachdem die Feuerwehren Reichenau und Hungerburg bereits vollständig auf die neuen Uniformen umgestellt sind werden mit dieser Summe im heurigen Jahr die restlichen Uniformen für die Feuerwehr Arzl angeschafft, die Feuerwehr Vill wird zur Gänze ausgestattet werden und mit dem Rest wird begonnen, die Kameraden der Feuerwehr Neu-Arzl umzustellen.

Auch bei den neuen Einsatzuniformen wird den Empfehlungen des Landes-Feuerwehrverbandes, die Uniformen erst nach mindestens 10 Jahren auszutauschen, nicht nur voll entsprochen: mit fast 20 Jahren sind die aktuellen Uniformen bei den meisten Kameraden mehr als aufgebraucht. Nur Einzelstücke können von den Feuerwehren, bei denen ausgetauscht wurde, nach erfolgreicher Reinigung noch für einige Jahre in den anderen Feuerwehren weiterverwendet werden, bevor auch diese restlichen fünf Feuerwehren Amras, Hötting, Igls, Mühlau und Wilten in den nächsten Jahren umgestellt sein werden. Insgesamt wird die Umstellung auf die neuen Uniformen auf ca. 8-9 Jahre aufgeteilt.

Im Namen der Feuerwehren ein Danke an die Stadtführung für die konsequente und sinnvolle Weiterführung des Anschaffungskonzeptes bei Fahrzeugen und Uniformen. Alleine an der Dauer, wie lange die Fahrzeuge und Uniformen bereits im Einsatz waren, und der hohen Qualität der Neuanschaffungen sieht man, wie sinnvoll hier im Sinne der Stadt, ihrer Bürgerinnen und der Feuerwehren vorgegangen wird.
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