Drehleiter über der Hofburg zu Innsbruck bei einer Übung
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18. Jnner 2019
Einsatzreiche Wintertage in der Landeshauptstadt
von Markus Strobl
 
 
Diese bescherte der starke tagelange Schneefall den Feuerwehren in Innsbruck in den letzten Wochen. Dutzende Einsätze für die BF und über 70 für die Freiwilligen Feuerwehren allein durch den Schneefall zeigen vom großen Engagement, welches hier in den letzten Tagen von allen aufgebracht wurde.
Nicht zu vergessen das Daily-Business mit Brnden, Brandmeldealarmen, Untersttzung beim Rettungsdienst, welches fast schon nebenbei auch noch in gewohnter Qualitt abgearbeitet wurde. Besonders betroffen waren die nrdlichen Stadtteile von Innsbruck, allen voran die Hungerburg. Alleine die Feuerwehr Hungerburg verzeichnet in den 11 Tagen vom 5. bis 15. Jnner ber 30 Einstze. Von umgefallenen Bumen, Abschpfen von Dchern, Bergen von Fahrzeugen bis zur Erkundung der Gefahrenlage reichte das Einsatzspektrum.

Zustzlich wurden vom jeweils diensthabenden Offizier zusammen mit der Baupolizei und Statikern nach deren Begutachtung von gemeldeten, stark belastenden Dchern die entsprechenden Feuerwehr-Einstze koordiniert. Abzuwgen war dabei, ob ein Einsatz wegen „Gefahr im Verzug“ von Feuerwehren durchzufhren gewesen ist oder ob es noch mglich war, auf professionelle gewerbliche Dienstleister zu verweisen. Auch Lawinentafeln zum Kennzeichnen der Sperrgebiete wurden aktiviert, die Bevlkerung in den gefhrdeten Bereichen in Htting, auf der Hungerburg, in Mhlau und Arzl persnlich von den Stadtteil-Feuerwehren ber die Lage informiert und eingewiesen.

Bewhrt hat sich in diesen Tagen die seit einigen Monaten offiziell im Dienst befindliche Hhensicherungs-Gruppe der Feuerwehr Mhlau. Wie den Medien in den letzten Tagen zu entnehmen war, gab es in sterreich einige Verunfallte beim Dachabschpfen oder bei anderen technischen Einstzen infolge des Schnees. Umso dankbarer kann hier nach den vergangen Tagen Bilanz gezogen werden, indem sich bei den Innsbrucker Feuerwehren niemand grere Verletzungen im Zuge der Einstze zugezogen hat. Gerade Einstze wie das Entfernen von Bumen wirken auf einem Bild recht unscheinbar. Dass dabei aber KameradInnen im gefhrdeten Bereich stehen – auch weitere benachbarte Bume knnen jederzeit brechen – und auch das Schneiden von Baum-Wrfen auf glattem Boden nicht einfach ist bedenkt man als Auenstehender oft gar nicht.

Whrend das Beseitigen von Bumen auf wichtigen Zufahrtsstraen und das sehr zeit- und kraftaufwendige Abschpfen von Haus-Dchern – bei meterhohen Schneelasten – bei der groen Anzahl fast schon nicht mehr als besonders aufgefallen ist gab es auch einige grere Einstze fr Gewerbe und Infrastruktur in Innsbruck:

Bereits am 8. Jnner wurde das Dach der neuen Umbrggler Alm von der Berufsfeuerwehr und zahlreichen Krften von den Feuerwehren Htting, Hungerburg und Mhlau von der zu diesem Zeitpunkt schon groen Schneelast befreit.



Am 13. Jnner befreit die Feuerwehr Reichenau das Flach-Dach eines Handelsbetriebes in der Andechsstrae in der Reichenau.



Am gleichen Tag musste die Feuerwehr Hungerburg einem Rettungsteam bei einem Notfall auf der Hungerburg weiterhelfen. Whrend das Rettungsteam zusammen mit den Feuerwehrkrften zu Fu zur Einsatzstelle gelangte entfernte die Feuerwehr die herabgestrzten ste und Bume und barg das im tiefen Schnee stecken gebliebene Rettungsfahrzeug.



Und am 14. Jnner wurde die Bobbahn in Igls von den Feuerwehren Igls, Neu-Arzl, Reichenau, Vill und Wilten mit mehr als 50 Mitgliedern im Laufe des Tages von den groen Schneemengen befreit und ein weiteres Abbrechen des Daches ber der Bahn und so eine weitere Beschdigung der Bahn verhindert werden.



In Summe waren diese schneereichen Tage sehr arbeits- und personalintensiv, wodurch sich das duale Innsbrucker Feuerwehr-System mit der Berufs- und freiwilligen Feuerwehren wieder sehr bewhrt hat.
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